Ausbildungsbericht – Fremdsprachenkorrespondentin (Sandra Daniel)

fremdsprachenkorres

Sprachen zu lernen, sich mit Menschen aus aller Welt verständigen zu können, verschiedene Kulturen zu entdecken und verstehen, das alles hat mich schon seit meiner Kindheit begeistert. Für mich stand nach meiner Zeit auf der Fachoberschule schnell fest, dass ich meinen beruflichen Weg weiter in diese Richtung gehen möchte, nämlich durch eine Ausbildung zur staatlich geprüften Fremdsprachenkorrespondentin. Warum? Weil dieser Beruf einem die Möglichkeit gibt, in vielfältigen Bereichen tätig zu werden. Und wer da nur an die klassischen Anwaltskanzleien und Büros denkt, der hat weit gefehlt. Vor allem die Tourismus-, Transport- und Medienbranchen suchen immer öfter nach fitten Fremdsprachenkorrespondenten.

Auf der Suche nach der geeigneten Ausbildungsstätte stieß ich auf das Fremdspracheninstitut Augsburg. Qualität statt Quantität ist hier das Motto, da sich die Lehrer – unter anderem Muttersprachler, gelernte Dolmetscher und Übersetzer – sehr intensiv um die Schüler der überschaubaren vier Klassen kümmern und somit ein vertrautes und familiäres Umfeld entsteht, das es einem sehr leicht macht, sich und seine Fähigkeiten bestmöglich zu entwickeln.

Neben Englisch als erste Fremdsprache hat man die Qual der Wahl zwischen Französisch und Spanisch. Da ich schon zu Realschulzeiten Französischunterricht hatte, fiel die Wahl für mich nicht schwer und je mehr Grundkenntnisse man mitbringt, desto besser ist es!

Nicht nur gängige Fächer wie Deutsch, Sozialkunde und Textverarbeitung fließen in die schulische Ausbildung mit ein, man übt vor allem das Übersetzen in die Fremd- und die Muttersprache, erwirbt sich allgemeine Sprachgrundlagen und lernt das korrekte Schreiben von Geschäftsbriefen und anderweitigen Dokumenten. Das ist oft harte Arbeit, aber die Lehrer vermitteln den Lernstoff mit sehr viel Leidenschaft und der ein oder anderen Anekdote aus ihrer Vergangenheit. Die Atmosphäre ist sehr angenehm und bei einer Klassenstärke von etwa 20 Schülern und Schülerinnen lernt man sich untereinander sehr schnell kennen und unterstützt sich gegenseitig.

Ich habe mein erstes Ausbildungsjahr jetzt hinter mir und schreibe im Juni 2016 meine Prüfungen. Ich freue mich jetzt schon auf die Zeit danach. Ich weiß auf jeden Fall, dass ich für meinen späteren Beruf bestens vorbereitet bin!